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Wadephul setzt auch auf Handelspartner jenseits der USA

BERLIN (dpa-AFX) - Außenminister Johann Wadephul setzt angesichts des Zollstreits mit den USA auf intensive Bemühungen für weitere Handelsabkommen mit anderen Ländern. Die Europäer merkten, "wie groß das Interesse an Zusammenarbeit mit uns in allen Regionen der Welt geworden ist, gerade weil wir ein verlässlicher Partner sind", sagte der CDU-Politiker beim Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft im Auswärtigen Amt.

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Blick auf eine wehende amerikanische Flagge in der Innenstadt von New York.
Quelle: - ©unsplash.com:

Diese Chancen wolle er nutzen, um Partnerschaften weiter auszubauen, unterstrich Wadephul. "Deswegen setzt sich die Bundesregierung dafür ein - auch wenn manch einer da noch überzeugt werden muss - die Abkommen mit den Mercosur-Ländern (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) sowie mit Mexiko zu finalisieren, die Vereinbarung mit Indonesien und Australien voranzubringen und die Verhandlungen mit Indien und Thailand in diesem Jahr abzuschließen."

Wadephul: Nehme Kritik an Freihandelsabkommen ernst

Er wisse, dass solche Verhandlungen in der deutschen Bevölkerung und in der Wirtschaft immer auch Fragen aufwerfen würden, sagte der Außenminister. "Ist dann die Qualität meines Essens noch gesichert, wenn die Steaks aus Brasilien und Argentinien kommen? Was bedeutet die Konkurrenz aus dem Ausland für unsere kleinen und mittelständischen Betriebe?" Die Sorgen nehme er ernst. Gerade für Deutschland sei aber klar: "Kein Land auf der Welt profitiert so viel von offenen Märkten und Handel wie Deutschland."/mxx/DP/stw


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