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Wadephul: EU-Handelsabkommen mit Indonesien rasch abschließen

OSAKA (dpa-AFX) - Außenminister Johann Wadephul fordert angesichts des Zollstreits mit der US-Regierung eine engere Handels- und Wirtschaftszusammenarbeit mit asiatischen Schlüsselpartnern wie Japan und Indonesien. "Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, unseren Handel, unsere Lieferketten und damit unsere Wirtschaft insgesamt auf eine breitere Basis zu stellen und zu diversifizieren", sagte der CDU-Politiker beim Besuch der Weltausstellung Expo im japanischen Osaka.

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Für dich zusammengefasst:
  • Außenminister Johann Wadephul fordert eine engere Handels- und Wirtschaftszusammenarbeit mit Japan und Indonesien.
  • Wadephul sprach sich für den raschen Abschluss des EU-Freihandelsabkommens Cepa mit Indonesien aus, das im September unterzeichnet werden könnte.
  • Wadephul besichtigte auf dem Expo-Gelände die Pavillons von mehreren Ländern und die Veranstaltung steht unter dem Motto "Designing Future Society for Our Lives".
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Hinweis
Die Flagge der Europäischen Union.
Quelle: - pixabay.com:

"Dafür wollen und müssen wir neue Handelsabkommen schließen, bestehende Partnerschaften stärken und so ein robustes Netz knüpfen", fügte der Minister hinzu. Dies stehe auch im Mittelpunkt seiner Reise nach Japan und am Mittwoch nach Indonesien.

Wadephul sprach sich in diesem Zusammenhang für den raschen Abschluss des EU-Freihandelsabkommens Cepa mit Indonesien aus. Im Juli hatte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit Präsident Subianto Prabowo den Abschluss der seit 2016 andauernden entsprechenden Verhandlungen vereinbart. Wichtige EU-Anliegen dabei sind die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsstandards und Investitionserleichterungen. Unterzeichnet werden könnte das Abkommen im September.

Für engere Zusammenarbeit bei Forschung und Entwicklung

Es gehe auch darum, bei Forschung und Entwicklung enger zusammenzuarbeiten und innovative Lösungen etwa bei Spitzentechnologie, Nachhaltigkeit, neuen Materialien, Grundstoffen oder grüner Energie zu finden, sagte Wadephul. "Wer technologischer Vorreiter ist, löst sich auch von Abhängigkeit."

Japan habe sich wie die EU zum Ziel gesetzt, bei Künstlicher Intelligenz zur Weltspitze aufzuschließen. "KI ist und wird immer mehr zur Basistechnologie für alle Lebens- und ganz besonders für alle Wirtschaftsbereiche", sagte der Minister. Es ist bereits die dritte Expo in Japan nach 1970 (ebenfalls Osaka) und 2005 (Aichi).

Weiterreise nach Indonesien

Wadephul besichtigte auf dem Expo-Gelände die Pavillons von Japan, der Ukraine, Indonesiens, der Europäischen Union und Deutschlands. Die Expo steht unter dem Motto "Designing Future Society for Our Lives" ("Die zukünftige Gesellschaft für unser Leben gestalten"). Mehr als 160 Länder, Regionen und internationale Organisationen beteiligen sich an der Ausstellung. Im Mittelpunkt stehen die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Morgen will der Minister in die indonesische Hauptstadt Jakarta weiterreisen./bk/DP/jha

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