SIMFEROPOL/SEWASTOPOL (dpa-AFX) - Die von Moskau eingesetzten Behörden auf der 2014 von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim haben einen regionalen Notstand ausgerufen. Das teilten der eingesetzte Krim-Chef Sergej Aksjonow und der eingesetzte Statthalter von Sewastopol, Michail Raswoschajew, mit.
Für dich zusammengefasst:
Auf der Krim wurde ein regionaler Notstand ausgerufen.
Die Entscheidung wurde zur Lösung wirtschaftlicher Fragen getroffen.
Menschen auf der Krim spüren die Folgen der Gegenangriffe.
Die Entscheidung sei in erster Linie getroffen worden, um wirtschaftliche Fragen zu lösen, schrieb Aksjonow bei Telegram. Der Notstand mache möglich, Aufgaben für das stabile Funktionieren aller Bereiche, von denen die Lebensgrundlagen der Bevölkerung abhingen, schnell zu lösen.
In den vergangenen Monaten weitete Kiew seine Gegenangriffe, mit denen es vor allem auf die russische Öl- und Gasindustrie und Militärobjekte zielt, stark aus. Die Ukraine will so die Treibstoffversorgung der russischen Armee stören und Einnahmen aus dem Energiegeschäft verringern, die für Moskau wichtig zur Finanzierung seines Angriffskriegs sind. Menschen auf der Krim spüren die Folgen deutlich. Privatpersonen bekommen etwa kein Benzin mehr und Stromsperren wurden eingeführt. Kiew hatte angekündigt, die Halbinsel von der Versorgung abschneiden zu wollen./ksr/DP/jha
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