- Verdi ruft zu einem 48-Stunden-Warnstreik auf.
- Der Streik beginnt am Mittwoch mit der Spätschicht.
- Mehr als ein Dutzend Betriebe sind beteiligt.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Mehr als ein Dutzend Betriebe zum Warnstreik aufgerufen
Zum Warnstreik aufgerufen seien Hafenarbeiterinnen und Hafenarbeiter von mehr als einem Dutzend Betrieben, darunter die Beschäftigten der HHLA (HHLA Aktie)
Zuvor hatten die Beschäftigten das Angebot des Zentralverbands der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) aus der dritten Verhandlungsrunde nach Gewerkschaftsangaben in einer Befragung mit großer Mehrheit abgelehnt. Insgesamt hätten sich an der einwöchigen Rückkopplungsrunde mehr als 6.000 Beschäftigte beteiligt. Für Verdi-Fachbereichsleiter André Kretschmar ist das Ergebnis der Befragung eindeutig: "Dieses Angebot reicht nicht. Die Arbeitgeber können das nicht einfach ignorieren."
Verdi: Arbeitgeber soll an den Verhandlungstisch zurückkehren
Der ZDS hatte in der dritten Verhandlungsrunde eine Entgeltsteigerung von 5,1 Prozent rückwirkend zum 1. August 2026 bei einer Laufzeit von 18 Monaten angeboten. Zudem sollten die Löhne um mindestens 1,20 Euro pro Stunde steigen. Verdi fordert dagegen bei einer Tariflaufzeit von zwölf Monaten ein Lohnplus von 8,2 Prozent, mindestens jedoch 2,50 Euro pro Stunde.
Verdi forderte den ZDS auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. "Wir warten immer noch auf einen neuen Verhandlungstermin", sagte Christian Warnke von der Verdi-Bundestarifkommission. Bislang herrsche Funkstille. "Wer nicht an den Verhandlungstisch will, muss den Druck von der Straße spüren. Deshalb legen wir nun die Arbeit nieder."/klm/DP/stk
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