- Vizepräsident JD Vance bezeichnete getötete Frau als Opfer.
- Die Frau blockierte eine Straße, als ICE-Beamter näherte.
- Vance kündigte eine neue Stelle im Justizministerium an.
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"Ein Teil von mir ist sehr, sehr traurig um diese Frau, nicht nur, weil sie ihr Leben verloren hat, sondern weil ich glaube, dass sie ein Opfer linker Ideologie ist", sagte Vance. Zuvor hatte das Heimatschutzministerium es so dargestellt, als hätte die Frau versucht, Einsatzkräfte zu überfahren. Lokale Behörden äußerten dagegen erhebliche Zweifel an der offiziellen Darstellung, dass es sich bei den Schüssen um Notwehr gehandelt habe.
Der Polizei zufolge befand sich die 37-Jährige am Mittwoch in ihrem Auto und blockierte eine Straße, als sich ein ICE-Beamter zu Fuß näherte. Der Wagen setzte sich demnach in Bewegung, woraufhin mindestens zwei Schüsse fielen. Die Frau habe eine Kopfverletzung erlitten und sei im Krankenhaus für tot erklärt worden.
Vance kündigt neue Stelle im Justizministerium an
In Minneapolis und St. Paul läuft seit einigen Tagen eine ICE-Operation, an der laut Heimatschutzministerium mehr als 2.000 Bundesbeamte beteiligt sind. Ziel der Einsätze sind den Behörden zufolge Ermittlungen im Zusammenhang mit mutmaßlichem Betrug, unter anderem im Umfeld der somalischen Gemeinschaft. US-Medien diskutieren, ob der von den Behörden genannte Einsatzgrund als Vorwand für eine politisch motivierte Verschärfung der Einwanderungspolitik diene.
Vance kündigte nun an, dass eine neue Stelle im US-Justizministerium geschaffen werde, die landesweit für Betrugsfälle zuständig sei, sich zunächst aber auf den Bundesstaat Minnesota fokussieren solle./fsp/DP/men
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