WASHINGTON (dpa-AFX) - Vor dem Hintergrund eines potenziellen Deals zwischen den USA und dem Iran ist US-Vizepräsident JD Vance Befürchtungen vor etwaigen Zugeständnissen an Teheran entgegengetreten. "Wir geben ihnen kein amerikanisches Geld, kein einziger Dollar (Dollarkurs) aus amerikanischen Mitteln wird an den Iran fließen", sagte er in der US-Sendung "Good Morning America".
Für dich zusammengefasst:
US-Vizepräsident Vance sprach über Iran-Deal.
Er betonte, dass kein Geld an Iran fließt.
Die Unterzeichnung eines Rahmenabkommens ist geplant.
Stattdessen ginge es "im Wesentlichen um Sanktionserleichterungen", sagte Vance weiter. Sollte Teheran etwa auf seine Bestände an hoch angereichertem Uran verzichten oder eine Verifikation zulassen, damit die USA sicher sein könnten, dass der Iran keine Atomwaffe baue, würden Sanktionen aufgehoben. "Es geht hier also wirklich darum, einen Weg einzuschlagen, auf dem die Iraner in der Weltwirtschaft aufgenommen werden, wenn sie das Richtige tun", sagte Vance weiter.
Der Vizepräsident kündigte eine Veröffentlichung der Vereinbarung noch in dieser Woche an. Für Freitag ist die Unterzeichnung eines Rahmenabkommens geplant. Digital sei dieses bereits gestern unterschrieben worden - wer genau vonseiten der Vereinigten Staaten und des Irans seine Unterschrift gesetzt haben soll, ließ Vance offen. Geld sei bislang nicht freigegeben worden.
Nach wochenlangen Verhandlungen hatten sich die USA und der Iran am Sonntag auf das Abkommen verständigt, über dessen Inhalt noch nicht viel bekannt ist. Viele Stimmen bewerteten den Deal als Zwischenschritt in einem diplomatischen Prozess mit noch vielen Hürden./ngu/DP/men
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