"Verantwortlich für das große Minus ist der starke Rückgang bei den Flugzeugbestellungen, die auch aufgrund der Zollstreitigkeiten gesunken sein dürften", sagte Ralf Umlauf, Analyst bei der Landesbank Hessen-Thüringen. Der Dämpfer im April folgte auf einen starken Auftragseingang im Monat zuvor. Im März wurde auch dank solider Bestellungen vom Flugzeughersteller Boeing ein kräftiges Plus von 7,6 Prozent im Monatsvergleich verzeichnet. Im April gab es von Boeing hingegen nur noch wenige Bestellungen.
Ohne Transportgüter wie Flugzeuge zeigte sich ein deutlich besseres Bild. In dieser Abgrenzung haben die Unternehmen ein Auftragsplus von 0,2 Prozent verzeichnet. Analysten hatten hier eine Stagnation erwartet. Die Aufträge für Kapitalgüter abseits des Militär- und Luftfahrtbereichs fielen um 1,3 Prozent. Die Zahl gilt als Indikator für die Investitionsneigung der Unternehmen./jkr/jsl/jha/
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