Denn Polymarket ermöglicht es Nutzern, auf reale Ereignisse zu wetten, von Sportevents bis hin zu militärischen Entwicklungen. Gerade bei geopolitischen Ereignen wuchs zuletzt die Kritik, dass Personen mit Zugang zu nicht öffentlichen Informationen solche Märkte ausnutzen könnten. Der Fall Maduro galt vielen Beobachtern früh als mögliches Beispiel für genau diese Grauzone.
Nun hat das US-Justizministerium Anklage erhoben und bestätigt damit den Verdacht. Im Zentrum steht Stabsfeldwebel Gannon Ken Van Dyke, ein US-Soldat der Spezialeinheiten, der selbst an der Operation zur Festnahme von Maduro beteiligt gewesen sein soll. Laut Anklage setzte er rund 32.000 US-Dollar auf die Wette, dass Maduro bis Januar “aus dem Amt“ sein würde.
Der Plan ging auf. Nach der Festnahme Maduros Anfang Januar realisierte Van Dyke Gewinne von über 400.000 US-Dollar. Die Behörden werfen ihm vor, dabei gezielt auf geheime militärische Informationen zurückgegriffen zu haben, die ihm durch seine Rolle in der Operation zugänglich waren.
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