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US-Anleihen bleiben unter Druck - Chancen von Hassett als Fed-Chef gesunken

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Kurse von US-Staatsanleihen haben am Freitag weiter nachgegeben. Zuletzt bremsten Aussagen von US-Präsident Donald Trump zur Nachfolge von Notenbankchef Jerome Powell die Nachfrage nach den festverzinslichen Wertpapieren. Der Terminkontrakt für zehnjährige Papiere (T-Note-Future) fiel um 0,33 Prozent auf 111,84 Punkte.

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Die Rendite der zehnjährigen Anleihen stieg im Gegenzug bis auf 4,22 Prozent. Dies ist der höchste Stand seit Anfang September.

Trump äußerte sich während einer Veranstaltung im Weißen Haus zurückhaltend gegenüber der bislang am Markt erwarteten Nominierung von Kevin Hassett als Nachfolger von Powell. Trumps Wirtschaftsberater Hasset gilt als umstritten, da er wie der US-Präsident eine sehr lockere Geldpolitik befürwortet und damit das Risiko steigender Inflation in Kauf nimmt. Am Prognosemarkt stieg nun die implizite Wahrscheinlichkeit für eine Ernennung des Bankers und ehemaligen Fed-Gouverneurs Kevin Warsh zum neuen Fed-Chef; die Chancen Hassetts hingegen schrumpften deutlich.

Die Aussicht auf eine Ernennung Warshs dämpfe etwas die Zinssenkungsfantasie der Anleger. Am Markt sind zwar weiterhin bis zum Ende des Jahres zwei Zinssenkungen um jeweils 0,25 Prozentpunkte eingepreist, wie aus Terminkontrakten am Geldmarkt hervorgeht. Die jeweiligen Wahrscheinlichkeiten für diese beiden Zinsschritte jedoch sanken etwas./la/nas


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