- Bundesernährungsminister Alois Rainer plant ein Update.
- Lebensmittelvorsorge soll in großen Krisenlagen verbessert werden.
- Umsetzung erfolgt in Kooperation mit Supermärkten.
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Rainer konkretisierte damit Überlegungen für ein "weiteres Sicherheitsnetz", das aus der "vollen Bandbreite" an Lebensmitteln in haltbarer Form in Dosen bestehen soll. "Wir haben seit den sechziger Jahren an etwa 150 Standorten Reserven mit Getreide, Erbsen, Linsen und Dosenmilch. Das alles muss aber erst verarbeitet werden, wir brauchen deshalb zusätzlich verzehrfertige Gerichte in Konserven", erläuterte er. "Ich sehe das wie den Airbag im Auto: Hoffentlich braucht man ihn nie, aber es ist beruhigend, dass er da ist."
Umsetzung in Kooperation mit Supermärkten
Der Minister verwies auf seinen Vorschlag, zur Umsetzung auch Strukturen des Lebensmitteleinzelhandels zu nutzen. "Der hat bereits große Lagerkapazitäten und auch Fahrzeuge, um Produkte im Krisenfall zu verteilen." Dafür müssten Rahmenbedingungen gewährleistet sein. "Und das muss es uns wert sein."
Rainer betonte: "Meine Verantwortung als Ernährungsminister ist, dass im Krisenfall niemand hungern muss." Dabei beginne Versorgungssicherheit nicht erst am Supermarktregal, sondern schon dort, wo Lebensmittel entstehen. Land- und Ernährungswirtschaft müssten daher bei Notfallszenarien mitgedacht werden. "Sie sind kritische Infrastruktur."
Der Minister erläuterte: "Das heißt nicht, dass Bauern mit ihren Schleppern bei Krisenübungen mitfahren". Mitgedacht und vorbereitet werden müssten aber etwa Szenarien, was geschehe, wenn die Wasserversorgung der Tiere unterbrochen ist oder die Futterversorgung der Betriebe zusammenbricht./sam/DP/zb
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