Unicef: Angriff auf Schule wäre Verstoß gegen Völkerrecht
KÖLN (dpa-AFX) - Das Kinderhilfswerk Unicef ist "zutiefst besorgt" über die Bombardierungen im Iran. "Es gibt Berichte über Angriffe auf Schulen im Iran, darunter eine Mädchenschule in Minab", teilte das Kinderhilfswerk in Köln mit. "Angriffe auf Zivilpersonen und zivile Objekte, einschließlich Schulen, stellen einen Verstoß gegen das Völkerrecht dar."
Nach iranischen Angaben sind bei einem Raketenangriff im Süden des Landes mindestens 108 Schülerinnen ums Leben gekommen. Getroffen worden sei eine Grundschule für Mädchen in der Provinz Hormusgan, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Dutzende weitere Schülerinnen seien verletzt worden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Unicef rief zur sofortigen Einstellung der Kampfhandlungen auf. Zudem appellierte das Kinderhilfswerk an alle Konfliktparteien, größtmögliche Zurückhaltung zu üben und ihren Verpflichtungen nach dem humanitären Völkerrecht und den Menschenrechten nachzukommen. Dazu gehöre insbesondere der Schutz der Zivilbevölkerung und der Dienstleistungen, auf die Kinder zum Überleben angewiesen seien./cd/DP/zb
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