Der Umfrage zufolge schieben sich Elektroautos auf Platz 2 in der Beliebtheitsskala deutscher Autofahrer, nur Benziner stehen mit 29 Prozent besser da (minus zwei Prozentpunkte). Hybridfahrzeuge sind unverändert bei 19 Prozent und Diesel ebenfalls gleichbleibend bei 14 Prozent. Wasserstoff-Autos führen mit einem Prozent ein Nischendasein, der Rest der Befragten war unentschlossen. Die Frage beantwortet hatten 933 erwachsene Autofahrer, laut Forsa war das Ergebnis repräsentativ. Insgesamt teilgenommen hatten 1021 Autofahrer, von denen allerdings 88 einen Autokauf ausgeschlossen hatten.
Bedenken schwächen sich ab
Diejenigen, die kein Elektroauto haben wollen, begründen das in der Umfrage häufig mit hohen Anschaffungskosten, einer zu geringen Reichweite, einem defizitären Ladesäulennetz, der Ladedauer und der begrenzten Lebenszeit des Akkus. Einige Befragten fanden zudem, dass Elektroautos umweltschädlich seien und verwiesen dabei auf die für die Fahrzeuge nötige Rohstoffgewinnung und auf Entsorgungsaspekte. Allerdings schwächten sich solche Bedenken im Vergleich zur Vorjahresumfrage ab.
Der Chef der Targobank Autobank, Markus Häring, wertete die steigende Akzeptanz von E-Autos als wichtiges Signal an den Markt. Forsa hatte die Online-Befragung in der ersten Februar-Hälfte durchgeführt, also vor dem Ausbruch des Iran-Krieges, der zu einem deutlichen Anstieg der Benzin- und Diesel-Preise an der Zapfsäule geführt hatte. Fahrer von Elektroautos sind von diesen Preissteigerungen nicht betroffen. Es ist möglich, dass das Interesse an Stromern deswegen inzwischen noch etwas höher ist als in der Umfrage festgestellt./wdw/DP/zb
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