- Die Super League im Fußball ist endgültig vom Tisch.
- Die UEFA und Real Madrid haben eine Einigung getroffen.
- Die Einigung beendet einen Rechtsstreit zwischen den Parteien.
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Damit endet ein seit 2021 schwelender, aufsehenerregender Streit zwischen dem Dachverband und Real Madrid als letztem von mehreren Clubs, die mit der geplanten Gründung einer eigenen Superliga für großen Wirbel gesorgt hatten. Einen Konkurrenz-Wettbewerb zur Champions League der UEFA wird es nun nicht mehr geben.
Man habe eine Einigung getroffen, die den "Grundsatz des sportlichen Verdienstes respektiert, wobei der Schwerpunkt auf der langfristigen Nachhaltigkeit der Clubs und der Verbesserung des Fanerlebnisses durch den Einsatz von Technologie liegt", hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung.
Kein Kampf vor Gerichten mehr
Der Knackpunkt folgt in der Mitteilung im nächsten Absatz: "Diese Grundsatzvereinbarung wird auch dazu dienen, ihre Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit der europäischen Super League beizulegen, sobald diese Grundsätze umgesetzt sind."
Zuletzt hatten Real Madrid und sein Präsident Florentino Pérez als treibende Kraft spanischen Medienberichten zufolge eine Milliardenklage gegen die UEFA vorbereitet, da man sich durch die zentrale Organisation der Club-Wettbewerbe benachteiligt sah. Der Fall hatte bereits mehrere spanische und europäische Gerichte beschäftigt.
Vor knapp fünf Jahren hatte der Vorstoß zur Super League, die in einem geschlossenen System ohne sportliche Qualifikation spielen wollte, für großes Aufsehen gesorgt. Nach heftigen Fan-Protesten sprangen aber mehrere englische Vereine schnell ab. Zuletzt standen Real und der FC Barcelona weitgehend alleine da. In der Vorwoche hatten auch die Katalanen endgültig Abstand genommen.
Dennoch kamen die Einigung und das Real-Statement zu diesem Zeitpunkt für viele Experten unerwartet. Für UEFA-Präsident Aleksander Ceferin ist die Vereinbarung am Vortag des UEFA-Kongresses in Brüssel ein Erfolg. In der belgischen Hauptstadt wurde am Rande der Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees spekuliert, dass die Position von Real-Boss Pérez durch die Vereinbarung weiter geschwächt wird./aer/DP/jha
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