dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 377

Trump verteidigt schwachen Dollar: Gut für Geschäfte

WASHINGTON (dpa-AFX) - US-Präsident Donald Trump hat den derzeit schwachen Dollar (Dollarkurs) mit Chancen für mehr Wirtschaftswachstum rechtfertigt. Mit einem starken Dollar könnten keine Geschäfte gemacht werden und es kämen keine ausländischen Touristen in die USA, sagte er vor seinem Abflug nach Schottland. "Man kann keine Traktoren verkaufen, man kann keine Trucks verkaufen, gar nichts." Er räumte aber ein, dass ein starker Dollar gegen die Inflation helfe - diese gebe es aber gar nicht in den USA, behauptete Trump. Nach Angaben des US-Arbeitsministeriums war allerdings die Preissteigerung im Juni unerwartet stark angestiegen - im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 2,7 Prozent.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern

Grundsätzlich kann ein schwacher Dollar die Nachfrage aus dem Ausland stimulieren und damit kurzfristig zu mehr Export führen und das Wirtschaftswachstum damit ankurbeln. Zu schwache Währungen können allerdings auch problematisch bei der Bekämpfung der Inflation sein: Denn für die Amerikaner bedeutet das unter anderem, dass sie für importierte Produkte mehr Geld auf den Tisch legen müssen und Reisen ins Ausland teurer werden./ngu/DP/nas


Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend