- Ex-Präsident Yoon Suk Yeol erwartet sein Urteil in Seoul.
- Er wird wegen Aufstands und Kriegsrecht angeklagt.
- Die Staatsanwaltschaft fordert die Todesstrafe für Yoon.
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Als Yoon in den Abendstunden des 3. Dezembers 2024 das Kriegsrecht ausrief, stürzte er Südkorea in eine monatelange Staatskrise. Der konservative Politiker und ehemalige Staatsanwalt sprach in einer Fernsehansprache davon, die freiheitliche Ordnung des Landes vor einer von Kommunisten und Nordkorea-Sympathisanten unterwanderten Opposition schützen zu wollen. Er legte aber keine Beweise für seine Behauptung vor.
In den Abendstunden wies Yoon Sondereinheiten des Militärs an, die Nationalversammlung in Seoul abzuriegeln. Sein Plan ging jedoch nicht auf: Nach wenigen Stunden konnten die Abgeordneten in einer hastig einberufenen Abstimmung das Kriegsrechtsdekret aufheben. Der Präsident wurde seines Amtes enthoben und angeklagt.
Das Team der Sonderstaatsanwaltschaft rund um Cho Eun Seok hatte Mitte Januar in ihrem Schlussplädoyer die Todesstrafe für Yoon gefordert. In der Begründung hieß es, dass der Angeklagte das Verhängen des Kriegsrechts von langer Hand geplant habe, um die verfassungsgemäße Ordnung des Landes zu zerschlagen. Seine Handlungen hätten "enormen Schaden und großes Leid für Staat und Gesellschaft" verursacht. Die Sonderstaatsanwaltschaft legte Yoon zudem zur Last, sich "kein einziges Mal aufrichtig bei der Öffentlichkeit entschuldigt" und keine Reue gezeigt zu haben./fkr/DP/zb
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