Die Forscher haben die Kita-Situation in mehr als 2.600 Quartieren von 52 Städten untersucht, zu denen kleinräumige offizielle Daten etwa über Familienstrukturen und Abhängigkeit der Bewohner von staatlichen Leistungen vorliegen. Das Ergebnis: Zwar ist es seit dem Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz ab zwei Jahren 2013 zu "einem enormen Ausbau" an solchen Plätzen gekommen. "Dennoch konnte das Angebot nicht mit der noch stärker gestiegenen Nachfrage Schritt halten." Eltern von schätzungsweise 300.000 Kindern hätten zuletzt vergeblich einen Kita-Platz gesucht.
Als Hauptgrund für die ungleiche Kita-Verteilung sieht die Studie, "dass sich konfessionelle und privat-gemeinnützige Kitas deutlich häufiger in prosperierenden Quartieren ansiedeln als in sozial schwachen Stadtteilen"./bw/DP/zb
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