- Bis 2029 könnten 723.000 Fachkräfte fehlen.
- Im Jahr 2022 fehlten bereits 370.000 Fachkräfte.
- Die größte Lücke könnte bei Verkäuferinnen und Verkäufern sein.
- Energiekrise als Kurstreiber:
Diese 5 Aktien könnten durchstarten (hier klicken)
Bei Verkäuferinnen und Verkäufern könnte die Fachkräftelücke 2029 am größten sein: Dem IW zufolge dürften rund 39.100 Stellen unbesetzt bleiben. Ebenfalls stark betroffen sind demnach die Berufsgruppen Kinderbetreuung und -erziehung mit 29.900 sowie Sozialarbeit und -pädagogik mit 23.600 Stellen. Danach folgen Gesundheits- und Krankenpflege (18.700) sowie Bauelektrik (17.400).
Studienautor Alexander Burstedde führt den erwarteten Anstieg unter anderem darauf zurück, dass in den kommenden Jahren viele Menschen in Rente gehen. Zugleich komme voraussichtlich zu wenig Nachwuchs nach - auch, weil weniger Arbeitskräfte aus dem Ausland gewonnen werden könnten. Eine wirtschaftliche Erholung dürfte den Bedarf an Fachkräften zusätzlich erhöhen.
Die IW-Analyse schreibt die Entwicklungen des Arbeitsmarktes auf Grundlage von Daten bis Ende 2024 bis 2029 fort. Sie zeigt auch, wie sich der Fachkräftemangel entwickeln würde, wenn sich aktuelle Trends fortsetzen./cr/DP/zb
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.