Visuelle Darstellung von künstlicher Intelligenz.(Symbolbild)
Quelle: - ©unsplash.com:
Google
dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 254

Streit um KI: Elon Musk kritisiert britische Regierung

LONDON (dpa-AFX) - Mit kritischen wie kryptischen Beiträgen auf seiner Plattform X hat Techmilliardär Elon Musk auf die britische Untersuchung der KI Grok reagiert. Musk warf der Regierung in London unter anderem Zensur vor, in einem Beitrag nannte er sie "faschistisch". Ähnliche Vorwürfe gegen Großbritannien hatte Musk immer wieder erhoben.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Die britische Medienaufsichtsbehörde Ofcom untersucht derzeit, ob die Künstliche Intelligenz Grok gegen den Online Safety Act verstößt. Nutzer können die KI auffordern, gepostete Bilder zu sexualisieren, meist geschieht das bei Fotos von Kindern und Frauen. Der britische Premierminister nannte dies "widerlich". Technologieministerin Liz Kendall sagte, sie erwarte, das Ofcom die vollständigen rechtlichen Befugnisse nutze. X könnte demnach gesperrt werden.

Auch die EU-Kommission blickt kritisch auf die KI. Sie forderte die verantwortliche US-Firma zuletzt auf, interne Dokumente zu Grok nicht zu vernichten, sondern bis Ende des Jahres aufzubewahren. Brüssel zweifelt daran, dass sich X an europäische Digitalgesetze halte.

Bislang "keine Lösung"

Der Schritt der Plattform, den Zugriff auf die KI-Bildergenerierung nur noch zahlenden Nutzerinnen und Nutzern zugänglich zu machen, wurde sowohl von der Europäischen Kommission als auch der britischen Regierung zuletzt als nicht ausreichend betrachtet.

Es sei "eine Beleidigung für die Opfer von Frauenfeindlichkeit und sexueller Gewalt", teilte die Downing Street mit. Dieser Schritt mache "aus einer KI-Funktion, die die Erstellung rechtswidriger Bilder ermöglicht, schlicht einen Premiumdienst", sagte ein Sprecher. Es sei "keine Lösung", zeige allerdings, dass X schnell handeln könne, wenn es denn wolle. Als Konsequenzen lägen weiterhin "alle Optionen" auf dem Tisch./mj/DP/zb

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend