- Elf Tunnel in NRW werden aufgrund von Warnstreiks gesperrt.
- Die Sperrungen betreffen Bundes- und Landesstraßen.
- Der Warnstreik dauert von Dienstag bis Mittwoch.
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Es gehe um über 400 Meter lange Straßentunnel, die aus Sicherheitsgründen überwacht werden müssten. Auch der etwas kürzere und nur 275 Meter lange B42-Tunnel Oberdollendorf Galerie in Königswinter falle in diese Kategorie, da er Bestandteil der B42-Tunnelkette sei, erläuterte der Landesbetrieb. Bei streikbedingten Arbeitsausfällen würden die Tunnel aus Sicherheitsgründen gesperrt. Eine Wiederöffnung sei erst nach dem Ende des Warnstreiks möglich.
Lange Liste
Folgende Tunnel müssten nach Stand Montagabend gesperrt werden:
- B42 Oberdollendorf Tunnel, Königswinter, Fahrtrichtung Nord
- B42 Oberdollendorf Galerie, Königswinter, offen Fahrtrichtung Nord
- B42 Tunnel Oberkassel, Bonn, Fahrtrichtung Nord
- B61 Weserauentunnel, Porta Westfalica
- L70 Kiesbergtunnel, Wuppertal
- L107 Tunnel Velbert-Langenberg, Velbert
- L614 Emmerauentunnel, Lügde
- L697 Hestenbergtunnel, Plettenberg
- L751 Tunnel Menkhauser Berg, Oerlinghausen
- L666n Tunnel Engelbert, Gevelsberg
Der Landesbetrieb ist nur für Bundes- und Landesstraßen in NRW zuständig, die Autobahnen werden hingegen von der Autobahn GmbH des Bundes betreut. Verdi NRW hat für beide Bereiche heute zu Warnstreiks aufgerufen.
Autobahn GmbH verweist auf Notdienste
Die Niederlassungen Rheinland und Westfalen der Autobahn GmbH berichteten von Notdienstvereinbarungen, die mit den Gewerkschaften getroffen worden seien. Ziel sei es, die grundsätzliche Verfügbarkeit des Autobahnnetzes aufrechtzuerhalten und die Auswirkungen des Warnstreiks für die Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten, erklärten Sprecher.
Die Autobahn GmbH will während des Warnstreiks am Dienstag auf autobahn.de über einen einheitlichen Link informieren, der zu Beginn des Warnstreiks auch auf den Plattformen X und Facebook (Facebook Aktie) kommuniziert werden soll.
Weiterer Warnstreik an Uniklinik
In den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder hat Verdi an der Uniklinik Düsseldorf zu einem dreitägigen Warnstreik aufgerufen, der heute beginnen soll. Streikbedingt müssten in dem Zeitraum einige der geplanten Aufnahmen verschoben werden, teilte die Uniklinik auf ihrer Internetseite mit. Auch Beschäftigte der Heinrich-Heine-Universität sowie mehrerer Teilbereiche der Landesverwaltung in Düsseldorf sind heute zu Warnstreiks aufgerufen.
Verdi fordert für die mehr als 920.000 Tarifbeschäftigten der Länder sieben Prozent mehr Einkommen - mindestens aber 300 Euro mehr. Von Länderseite waren die Forderungen wegen knapper Länderhaushalte wiederholt als überzogen zurückgewiesen worden. Allerdings war von Arbeitgeberseite auch Zuversicht zu hören, dass ein Abschluss im Februar zustande kommen könnte./vd/DP/zb
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