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Steuerfreie Krypto-Haltefrist: "Wir müssen diesen Sonderweg verlassen"

Im Bundestag wird über Krypto-Steuern debattiert, Dr. Co-Pierre Georg hält die aktuelle Regelung für "ungerecht". Millionen Anleger sollen mehr Abgaben zahlen. Kippt die Haltefrist?

In diesem Artikel erfährst du:

  • Warum das Ende der steuerfreien Haltefrist für Anleger fatal wäre
  • Wieso Dr. Co-Pierre Georg entgangenen Steuereinnahmen mit staatlichen Ausgaben für das Deutschlandticket oder Bürgergeldzahlungen vergleicht
  • Wo Deutschland steuerlich im internationalen Krypto-Vergleich steht
  • Woran die steuerliche Umsetzung und Nachverfolgung bisher scheitert

Deutschland ist eines der wenigen Länder, in denen private Gewinne aus Kryptowährungen nach einer Haltefrist von einem Jahr steuerfrei sind. Was für viele Anleger ein fairer Ausgleich für den volatilen Krypto-Markt ist, wird nun zur Diskussion gestellt. Bei einer öffentlichen Anhörung im Finanzausschuss des Bundestages auf Vorschlag der Fraktion Die Linke forderte Professor Dr. Co-Pierre Georg von der Frankfurt School of Finance & Management, diesen “Sonderweg“ zu beenden. Wird in einem Land, das für Bürokratie und hohe Steuerlast bekannt ist, nun also auch noch der letzte Anreiz für langfristige Anleger gestrichen?

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