Brixton Metals (TSX-V: BBB; OTCQX: BBBXF) wagt den Sprung nach Europa. Mit einer neuen Optionsvereinbarung sichert sich das Unternehmen das exklusive Recht auf 100 Prozent am Silvergruvan-Projekt (Genehmigungen Silvergruvan 100 und 200) im County Örebro. Für Rohstoffinvestoren eröffnet sich damit eine spannende neue Fantasie: Das 1.460 Hektar große Areal in der Gemeinde Hällefors ist ein historisch erprobtes Silberrevier, das neben Silber auch mit Gold, Blei, Zink sowie kritischen Metallen wie Antimon und Indium lockt.
Silvergruvan liegt am westlichen Rand der renommierten Bergslagen-Provinz – einer Gegend, die für polymetallische Riesen bekannt ist. CEO Gary R. Thompson zieht direkte Vergleiche zu benachbarten Großprojekten wie Garpenburg, Sala und Zinkgruvan. Wie hochprofitabel diese regionale Geologie sein kann, zeigt ein Blick auf Bolidens Garpenburg-Mine: Nach deren Angaben für 2025 stammten dort 47 Prozent der Umsätze aus Silber, flankiert von Zink (32 %), Gold (11 %), Blei (10 %) und etwas Kupfer (unter 1 %).
Die Bergbau-Historie von Silvergruvan reicht bis zur Erstentdeckung im Jahr 1635 zurück. Zwischen 1639 und 1852 wurden hier laut Aufzeichnungen über 480.000 Unzen Silber gefördert. Noch aufsehenerregender sind historische Daten der westlichen Silberminen aus den Zeiträumen 1878–1896 und 1915–1917: Damals wurden rund 9.000 Tonnen Erz mit extremen Durchschnittsgehalten von 1.560 g/t Silber, 38 Prozent Blei und 12 Prozent Zink abgebaut!
Dass das System auch heute noch "liefert", beweisen 16 Gesteinsproben, die der Verkäufer McKnight Resources AB im Jahr 2026 auf historischen Halden sammelte. Neun dieser Proben wiesen über 200 g/t Silber auf, in der Spitze sogar 800 g/t (sechs Lagen über 500 g/t). Auch die Beiprodukte glänzten: Acht Proben enthielten über 5 Prozent Blei (bis 18,4 %) und Zink (bis 20,90 %), garniert mit fünf Treffern über 1 g/t Gold (bis 1,8 g/t). Zudem wurden Antimon (bis 1.480 ppm) und Indium (bis 188 ppm) nachgewiesen.
Eine moderne Ressourcenschätzung steht noch aus, wenngleich es in der Vergangenheit punktuelle Vorstöße gab – wie etwa die Wiederaufnahme des Untertagebaus im östlichen Feld durch Boliden (1977), 2.000 Bohrmeter durch ein Boliden-Lundin-Joint-Venture (1997) oder eine EM-Untersuchung im Jahr 2008.
Um sich die ungeteilte Beteiligung (vorbehaltlich der TSX-V-Zustimmung und ohne Vermittlungsgebühren) zu sichern, hat Brixton mit McKnight einen mehrjährigen Stufenplan vereinbart. Die Option erfordert insgesamt Aktienemissionen im Wert von 1,5 Millionen Dollar sowie Explorationsausgaben von 3,3 Millionen Dollar, die wie folgt gestaffelt sind:
Nach Ausübung behält McKnight eine Net-Smelter-Returns-Royalty (NSR) von 2,0 Prozent, die Brixton jederzeit für 1,5 Millionen Dollar (in bar oder Aktien) auf 1,0 Prozent halbieren kann.
Die logistischen Voraussetzungen für kommende Bohrprogramme sind exzellent: Das Projekt punktet mit einem ganzjährig nutzbaren Schwerlast-Straßenzugang, direktem Anschluss an das Industrienetz für Strom und erfahrenem Bergbaufachpersonal vor Ort. Für Investoren wandert damit ein historisches europäisches Silber-Basismetallziel ins Brixton-Portfolio, dessen moderne systematische Exploration gerade erst beginnt.
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