Mehr Investitionen würden sowohl in die Infrastruktur für den Breitensport als auch für den Spitzensport gebraucht, betonte Hamburgs Sportsenator Andy Grote (SPD). Dazu müsse der Sport auch vom neuen Sondervermögen für Infrastruktur profitieren. Es gehe darum, dass jeder, der Sport treiben wolle, eine moderne, attraktive, möglichst wohnortnahe und preisgünstige Sportstätte finde. An vielen Stellen gebe es da einen Sanierungs- und Modernisierungsstau. "Jeder Euro, jeder Cent, den wir in den Sport investieren, investieren wir in die politische Stabilität und den Zusammenhalt unseres Landes", sagte Grote.
Kein genaues Jahr für Olympische Spiele in Deutschland
Eine deutsche Bewerbung für die Olympischen Spiele sehen die Minister als Chance, nachhaltig Impulse für die Entwicklung des Sports in Deutschland zu entfachen. Bis Herbst 2026 soll demnach entschieden werden, welche Stadt oder Region ins Rennen gehen solle. Allerdings sollen die Spiele nach dem Willen der Minister ganz Deutschland zugutekommen und dafür vor allem bestehende Wettkampfstätten genutzt und ertüchtigt werden.
Die Bewerbung werde sich nicht auf eine Jahreszahl fokussieren, erklärte Sachsens Sportminister Armin Schuster (CDU). "Wir stehen so lange als Bewerber bis wir es geschafft haben." Das könne 2036, 2040 oder auch erst 2044 sein./hum/DP/mis
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