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Spitzen von Schwarz-Rot setzen auf Vertrauensverhältnis

BERLIN (dpa-AFX) - Vizekanzler Lars Klingbeil hat sich und Kanzler Friedrich Merz bescheinigt, nach dem harten Wahlkampf ein belastbares Vertrauensverhältnis aufgebaut zu haben. "Wir wissen beide, dass wir den Weg nur gemeinsam gehen können", sagte der SPD-Vorsitzende in der "Rheinischen Post" (Samstag) über den CDU-Chef. "Wir haben nach der Wahl Vertrauen zueinander entwickelt. Unser persönliches Verhältnis ist gut und belastbar."

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Wirtschaftsnachrichten (Symbolbild).
Quelle: - pixabay.com:

"Wir tauschen uns sehr eng aus", berichtete Klingbeil. "Wir telefonieren vor und nach internationalen Terminen, wir simsen regelmäßig und werden auch den Koalitionsausschuss gemeinsam vorbereiten." Dieser soll regelmäßig tagen und in der kommenden Woche erstmals zusammenkommen.

Auch Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) äußerte sich auf dieser Linie über die Zusammenarbeit mit seinem Gegenpart, SPD-Fraktionschef Matthias Miersch. Entscheidend sei gegenseitiges Vertrauen, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Wir werden sicher beide hart für die Positionen unserer Fraktionen einstehen. Aber man muss wissen, was man sich gegenseitig zumuten kann." Die - von der Union forcierte

- Begrenzung illegaler Migration sollte nach seinen Worten genauso

ein gemeinsames Projekt sein wie der Mietpreisdeckel, der ein besonderes Anliegen der SPD ist.

Spahn warnte vor einem Stimmungstief in der Bevölkerung wie zu Zeiten der letzten großen Koalition unter Angela Merkel (CDU). "Die letzte Groko war vor der Corona-Pandemie voll unten durch bei den Leuten, stehend k. o., da dürfen wir nicht wieder landen", sagte er. Er werde mit Miersch tragfähige Kompromisse finden./and/DP/he

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