Spahn sagte weiter: "Ich bedauere, dass diese Lage auch durch die zu späte Ansprache unserer inhaltlichen Bedenken entstehen konnte. Nun werden wir mit der nötigen Ruhe und Sorgfalt eine gemeinsame Lösung mit unserem Koalitionspartner finden."
Die vor allem in der Union umstrittene Brosius-Gersdorf hatte zuvor ihren Rückzug verkündet. Die Wahl von Brosius-Gersdorf und zwei weiteren Nominierten für das Bundesverfassungsgericht war im Juli im Bundestag kurzfristig abgesetzt worden. Teile der Unionsfraktion hatten Vorbehalte gegen die von der SPD nominierte Brosius-Gersdorf. Nach der gescheiterten Wahl hatte es vor allem an Spahn massive Kritik gegeben. Die SPD forderte mehr Verlässlichkeit./hoe/DP/jha
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