SpaceX drückt beim Mega-Börsengang plötzlich aufs Tempo
Elon Musk macht ernst: SpaceX könnte schon Mitte Juni an die Börse gehen – mit einer Bewertung von bis zu 1,75 Billionen US-Dollar. Der geplante Börsengang dürfte alle bisherigen IPO-Rekorde sprengen.
Mit einer angestrebten Bewertung von rund 1,75 Billionen US-Dollar könnte der geplante Börsengang von SpaceX Finanzgeschichte schreiben. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, will Elon Musks Raumfahrt- und Satellitenkonzern seine Aktien bereits ab dem 12. Juni an der Nasdaq handeln lassen.
Demnach soll das Unternehmen unter dem Tickerkürzel SPCX notiert werden. Bereits am 11. Juni könnte der Emissionspreis festgelegt werden. Der Börsenprospekt soll schon in der kommenden Woche veröffentlicht werden, während die Roadshow für Investoren am 4. Juni starten könnte.
Bemerkenswert ist vor allem das hohe Tempo: Ursprünglich war ein Börsengang erst für Ende Juni vorgesehen. Hintergrund für die beschleunigte Planung soll laut Reuters unter anderem eine schneller als erwartete Prüfung der IPO-Unterlagen durch die US-Börsenaufsicht SEC sein.
Sollte SpaceX tatsächlich rund 75 Milliarden US-Dollar einsammeln, wäre es der größte Börsengang aller Zeiten. Zum Vergleich: Der bisherige Rekordhalter Saudi Aramco brachte 2019 knapp 29 Milliarden US-Dollar ein. Die angepeilte Bewertung von 1,75 Billionen US-Dollar liegt zudem deutlich über den 1,25 Billionen US-Dollar, die im Zuge der Fusion von SpaceX mit Musks KI-Unternehmen xAI im Februar angesetzt worden waren.
Die Wahl der Nasdaq gilt ebenfalls als strategischer Schritt. Reuters hatte bereits im März berichtet, dass SpaceX auf eine schnelle Aufnahme in den Technologieindex Nasdaq-100 spekuliere. Die Börse hatte zuletzt neue Regeln eingeführt, um große Neuemissionen schneller in wichtige Indizes aufnehmen zu können.
Der mögliche Mega-IPO kommt in einer Phase, in der die Wall Street auf eine Wiederbelebung des zuletzt schwachen Börsengeschäfts hofft. Gleichzeitig bereiten sich weitere milliardenschwere KI- und Technologieunternehmen wie Anthropic oder OpenAI auf einen möglichen Gang aufs Parkett vor.
Autor: Ariva-Redaktion/ js
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