Bas hatte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe gesagt, die Einnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung müssten verbessert werden. "In die Rentenversicherung sollten auch Beamte, Abgeordnete und Selbstständige einzahlen."
"Komplett aus der Zeit gefallen"
Bentele pflichtete ihr bei: "Es ist komplett aus der Zeit gefallen, dass sich Beamtinnen und Beamte sowie Politikerinnen und Politiker der solidarischen Rentenversicherung entziehen", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Deutschland muss in der Rente weg von Kürzungsdrohungen und der ständigen Verunsicherung der Menschen. Wir müssen uns vielmehr um stabile und höhere Beitragseinnahmequellen kümmern." Zudem müssten Menschen mit hohen Einkommen stärker in die Finanzierung der Rente einbezogen werden.
Der Deutsche Beamtenbund (dbb) hatte den Bas-Vorstoß umgehend abgelehnt. "Einer Zwangs-Einheitsversicherung erteilen wir eine klare Absage", sagte der dbb-Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach.
Bentele betonte hingegen, eine Erwerbstätigenversicherung, in die alle einzahlen, würde nicht nur eine große Gerechtigkeitslücke schließen, "sondern bis in die 2070er Jahre auch eine Finanzierungslücke in der gesetzlichen Rente"./sk/DP/zb
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