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Siemens-Energy-Aktie: Das sieht jetzt ganz übel aus!

Bei der Aktie von Siemens Energy zeichnet sich nach den jüngsten Verlusten ein Doppel-Top ab. Das könnte der Auftakt zu einer nachhaltigen Trendwende sein.
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Die Siemens Energy AG ist aus der Abspaltung der Gas- und Stromsparte von der Siemens AG entstanden.
Quelle: - ©Siemens Energy AG
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Siemens Energy: Abwärtsgefahr trotz Allzeithoch?

Die durch den Iran-Krieg hervorgerufene Kurskrise hat die Aktie von Siemens Energy vordergründig mit Bravour bestanden. Am vergangenen Freitag beendete sie ihre  Korrektur mit dem technisch stärkstmöglichen Signal – einem neuen Allzeithoch.

Mit einem Plus von fast 40 Prozent und einem Anstieg von rund 162,5 Prozent gegenüber dem Stand vor einem Jahr ist das Papier noch immer das Beste, was der deutsche Leitindex DAX aktuell zu bieten hat.

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Am Montag bestimmen jedoch Gewinnmitnahmen und neue Verluste das Kursgeschehen, nachdem am Wochenende eine weitere Entfremdung zwischen den Konfliktparteien USA und Iran stattgefunden hat und erneut stark gestiegene Energiepreise sowohl den Wirtschafts- als auch den Inflationsausblick weiter eintrüben.

Doppel-Top könnte Korrektur einleiten

Die Aktie von Siemens Energy verliert zum Wochenauftakt rund 2,5 Prozent an Wert. Das ist für Anlegerinnen und Anleger zwar verschmerzbar, doch das Timing ist äußerst schlecht. Zwar hat das Papier am Freitag ein neues Allzeithoch erklettern können, der alte Rekord wurde aber nur geringfügig verbessert, sodass jetzt ein Doppel-Top droht, sollten die Kursverluste in den kommenden Tagen anhalten.

Dass genau dieser Fall eintritt, ist auch unabhängig vom Iran-Krieg das gegenwärtig wahrscheinliche Szenario. Aus technischer Perspektive ist das neue Rekordhoch nämlich nicht bestätigt, da sich die beiden Indikatoren RSI und MACD in Abwärtsbewegungen befinden und so für bearishe Divergenzen sorgen. Diese gelten als Vorboten von Trendwendebewegungen, was bei Siemens Energy einen neuen Abwärtstrend hieße.

Gefahr einer nachhaltigen Trendwende

Für einen solchen spricht auch der Kursverlauf, der zuletzt einen steigenden Keil gebildet hat. Das ist ein vor Abwärtsbewegungen häufig auftretendes Muster. Als Katalysator für weitere Verkäufe könnte neben den bearishen Divergenzen die noch offene Kurslücke bei 150,82 Euro dienen, die nach der Einigung auf einen Waffenstillstand entstanden ist.

Mit Blick auf den RSI hatte Siemens Energy mit dem neuen Allzeithoch in der vergangenen Woche bereits wieder ein fortgeschrittenes Niveau erreicht. Auch das befürwortet Gewinnmitnahmen und könnte zur Vollendung der Top-Bildung führen, der dann Verluste bis zunächst in den Bereich von 140 Euro drohen, wo ein starker horizontaler Support liegt.

Fällt auch diese Marke, rücken 130 und 120 Euro in den Vordergrund, wo auch die 200-Tage-Linie als langfristige Trends bestimmende Unterstützung verläuft. Für eine Korrektur bis in diesen Bereich spricht, dass Siemens Energy auf höheren Zeitebenen anders als auf Tageskursbasis noch immer überkauft ist mit RSI-Werten von bis zu 78,1 auf Monatsbasis.

Fazit: Vorentscheidung noch in dieser Woche

Bei der Siemens-Energy-Aktie stehen die Zeichen auf Doppel-Top und Korrektur, nachdem Anschlusskäufe an das neue Allzeithoch ausblieben und in den technischen Indikatoren bearishe Divergenzen vorliegen. Anlegerinnen und Anleger sollten daher nicht mehr zugreifen und bei einer weiteren Verschlechterung Gewinnmitnahmen erwägen.

Für neue Impulse dürften am Mittwoch die Quartalszahlen von Mitbewerber GE Vernova sorgen, dessen Aktie mit einem Plus von 210 Prozent in 12 Monaten eine noch steilere Rallye absolviert hat. Kann das Unternehmen punkten und die Aktie zulegen, dürften auch die Münchner davon profitieren. Entpuppen sich die Wachstumserwartungen gegenüber der Branche jedoch als zu hoch, dürfte das erst recht zu Korrekturneigung führen.

Autor: ARIVA.DE Redaktion/Max Gross


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