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Sieben Staats- und Regierungschefs bei Nordsee-Gipfel

BERLIN/HAMBURG (dpa-AFX) - Für den Nordsee-Gipfel, zu dem Bundeskanzler Friedrich Merz die Anrainerstaaten am kommenden Montag nach Hamburg eingeladen hat, haben sechs Regierungschefs ihre Teilnahme zugesagt. Dabei handele es sich um den belgischen Premier Bart De Wever, die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen sowie die Regierungschefs von Irland, Luxemburg, Norwegen und den Niederlanden, Micheál Martin, Luc Frieden, Jonas Gahr Støre und Dick Schoof, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer in Berlin.

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Großbritanniens Premier Keir Starmer und der französische Präsident Emmanuel Macron sind demnach nicht dabei. Jedoch werden die Energieminister aller neun Nordsee-Anrainerstaaten in Hamburg erwartet. Auch EU und Nato sind bei dem Treffen vertreten.

Ausbau der Energiepartnerschaft im Mittelpunkt des Gipfels

Im Mittelpunkt des Treffens steht der Ausbau der Energiepartnerschaft. Laut Merz soll die Nordsee zum "größten Reservoir für saubere Energie weltweit" werden. Ziel ist ein grenzüberschreitender Ausbau von Offshore-Windenergie und Wasserstoffmarkt. Zugleich soll eine leistungsfähige und vernetzte Offshore-Infrastruktur im gesamten Nordseeraum vorangetrieben werden.

Die Energieministerinnen und Minister kommen bereits am Sonntagabend in Hamburg zu einem gemeinsamen Abendessen zusammen.

Die Staats- und Regierungschefs empfange der Bundeskanzler dann Montagmittag im Hamburger Baakenhafen, sagte Meyer. Dort stehe zunächst eine Besichtigung des Mehrzweckschiffs "Neuwerk" auf dem Programm. Das zur Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes gehörende Schiff sei eines der größten des Bundes und könne unter anderem als Eisbrecher bei schifffahrtspolizeilichen Aufgaben und als Feuerlöschschiff eingesetzt werden.

Erster Nordsee-Gipfel in Deutschland

Ursprünglich sollte die "Atair" des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie beim Treffen der Regierungschefs besichtigt werden. Aufgrund widriger Wetterbedingungen konnte das Forschungsschiff aber nicht in den Hamburger Hafen kommen.

Nach der Schiffsbesichtigung werden die Staats- und Regierungschefs im Hamburger Rathaus zu einer Arbeitssitzung zusammenkommen. Geplant ist auch eine gemeinsame Stakeholderkonferenz mit den Energieministern und über 100 Wirtschaftsvertretern.

Es ist das erste Mal, dass Deutschland den Nordsee-Gipfel ausrichtet. Die beiden ersten Treffen fanden im belgischen Ostende und dem dänischen Esbjerg statt./fi/DP/jha

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