KIEW (dpa-AFX) - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bedauert die Ablehnung eines direkten Treffens durch Kremlchef Wladimir Putin. "Leider wählt die russische Seite erneut den Krieg", sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. Die Antwort sei schwach und enttäusche sicherlich viele in der Welt.
Für dich zusammengefasst:
Selenskyj bedauert Putins Ablehnung eines Treffens.
Selenskyj fordert internationale Maßnahmen gegen Russland.
Putin bezeichnete Selenskyjs Friedensgesprächsangebot als verfrüht.
Als Ausweg forderte der Ukrainer erneut stärkere internationale Maßnahmen gegen den Kriegsgegner. "Russland muss weniger Geld haben und der Druck auf Russland muss steigen", betonte Selenskyj und dankte den Unterstützern seines Landes.
Tags zuvor hatte Selenskyj Kremlchef Putin in einem Schreiben direkte Friedensgespräche in einem Drittstaat für ein Ende des seit 2022 währenden Krieges angeboten. Putin lehnte ein solches Treffen als verfrüht ab und bezeichnete Teile des offenen Briefes als "unverschämt".
Der Kreml erneuerte zudem die von dem Ukrainer bereits mehrfach abgelehnte Aufforderung zu einer Reise nach Moskau. "Wenn Selenskyj möchte, kann er nach Moskau kommen und unser Präsident wird mit ihm in Moskau reden", sagte Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow laut russischen Nachrichtenagenturen. Er bezeichnete Selenskyjs Schreiben auch als "mehrere Seiten Frechheiten"./ast/DP/he
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