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Selenskyj rechtfertigt Drohnenangriffe trotz Feuerpause

KIEW (dpa-AFX) - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die ukrainischen Drohnenangriffe auf Russland trotz einer einseitig von Kiew erklärten Feuerpause gerechtfertigt. "Wir haben eine Waffenruhe ab Mitternacht des 6. Mai vorgeschlagen", schrieb er in sozialen Netzwerken. "Gestern und ist diese Waffenruhe von Russland gebrochen worden. Die spiegelbildliche Reaktion auf die russischen Angriffe sind unsere Langstrecken-Sanktionen" - gemeint sind Drohnenangriffe tief ins russische Hinterland.

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Treffen von Selenskyj mit den Staatsoberhäuptern von Polen, Litauen, Lettland und Estland
Quelle: - ©Creative Commons Public Domain Mark 1.0:

Wenn Moskau den Pfad der Diplomatie einschlage, werde auch Kiew dies tun. Doch Russland töte weiter Menschen, "während es völlig irrational besessen ist von wenigen Stunden in einem Teil von Moskau", schrieb Selenskyj. Die russische Seite hat für Freitag und Samstag eine Waffenruhe ausgerufen während des Andenkens an den sowjetischen Sieg im Zweiten Weltkrieg. Vor allem geht es Moskau darum, dass die Militärparade auf dem Roten Platz am Samstag ungestört verläuft.

Wieder Drohnenangriff auf Perm am Ural

Selenskyjs Angaben zufolge erreichten ukrainische Drohnen in der Nacht erneut die russische Stadt Perm am Ural mehr als 1.500 Kilometer entfernt von der Grenze. Der russische Gouverneur der Region Perm, Dmitri Machonin, bestätigte den Angriff auf ein nicht näher genanntes Industrieunternehmen. Ein Wohnblock sei beschädigt worden, schrieb er auf Telegram. Vergangene Woche hatten ukrainische Drohnen eine Ölpumpstation bei Perm in Brand geschossen./fko/DP/jha


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