Für den US-Markt ist das eine Premiere, denn bisher lag die Obergrenze bei Krypto-Hebelprodukten beim Faktor zwei. Volatility Shares betreibt dort bereits die Fonds BITX und ETHU. Die neuen Produkte halten keine Coins, sondern bilden die Entwicklung über Terminkontrakte an der Börse CME ab.
Gehandelt werden können sie allerdings noch nicht. Die Genehmigung betrifft allein die Börsenregel, zusätzlich muss die SEC die Registrierung für wirksam erklären.
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Da sich der Hebel ausschließlich auf einen einzelnen Handelstag bezieht, kann die Wertentwicklung über längere Zeiträume deutlich abweichen und teils sogar ins Gegenteil umschlagen.
Ein Rechenbeispiel: Steigt Bitcoin an einem Tag um zehn Prozent und fällt am nächsten um zehn Prozent, steht am Ende ein Minus von einem Prozent. Das Hebelprodukt gewinnt erst 30 Prozent und verliert dann 30 Prozent, womit es bei minus neun Prozent landet. Je stärker ein Kurs ohne klare Richtung schwankt, desto mehr zehrt dieser Effekt an der Rendite. Dazu kommen Kosten für der Terminkontrakte.
Volatility Shares benennt das Risiko im Verkaufsprospekt selbst. Das Produkt sei nicht für alle Anleger geeignet, als spekulativ einzustufen und komme nur für Personen infrage, die einen Totalverlust verkraften könnten.
Bloomberg-Analyst Eric Balchunas brachte die Zielgruppe auf X auf den Punkt: Gehebelte ETFs seien zum Handeln da, nicht zum Investieren.
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