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Schweiz setzt auf Stablecoins: Banken testen neue Zahlungsinfrastruktur

Schweizer Banken treiben einen digitalen Franken voran und testen erste Anwendungen im Rahmen eines Stablecoin-Projekts. Parallel dazu entstehen neue Ansätze, um Blockchain effizient in bestehende Finanzprozesse zu integrieren.


In der Schweiz rücken Stablecoins immer stärker in den Mittelpunkt der Finanzindustrie. Große Banken treiben gemeinsam mit neuen Initiativen die Entwicklung eines digitalen Frankens voran und testen konkrete Anwendungen. Zudem entstehen neue Infrastrukturen und Pilotprojekte, die zeigen, wie sich die Blockchain-Technologie in bestehende Systeme integrieren lässt, während neue Anlageprodukte wie zusätzliche Renditequellen im Krypto-Markt erschließen.

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Schweizer Banken treiben Franken-Stablecoin voran

Mehrere große Schweizer Banken, darunter UBS, PostFinance, Sygnum, Raiffeisen sowie die Zürcher Kantonalbank und BCV, haben sich mit der Swiss Stablecoin AG zusammengeschlossen, um eine Sandbox für einen an den Schweizer Franken gebundenen Stablecoin zu starten. 

In dieser kontrollierten Testumgebung sollen 2026 konkrete Anwendungsfälle erprobt werden, um zu untersuchen, wie sich Blockchain-Technologie sinnvoll mit dem Franken verbinden lässt und welche Vorteile sich daraus für Kunden und Prozesse ergeben. Ziel ist es, ein starkes digitales Geld-Ökosystem in der Schweiz aufzubauen und die Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes langfristig zu sichern.

Swiss Blockchain Federation bestätigt Führung

Die Swiss Blockchain Federation hat ihren Vorstand bestätigt. Heinz Tännler bleibt Präsident, Lorenz Furrer weiterhin Vizepräsident. Der Verband gehört zu den zentralen Organisationen der Schweizer Blockchain-Branche und begleitet die Entwicklung des Ökosystems.

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Schweizer Banken testen Echtzeit-Infrastruktur auf Google Ledger

Mehrere regulierte Schweizer Finanzinstitute haben eine neue Zahlungsinfrastruktur auf Basis des Google Cloud Universal Ledger getestet. An dem Pilotprojekt beteiligt waren die Crypto Finance Group, die Amina Bank und die InCore Bank.

Das Projekt befindet sich in zweiten Schritt innerhalb der ersten Phase und umfasst erstmals die Verarbeitung realer Kundentransaktionen. Dabei wurden mehrere Einzelzahlungen gebündelt und zwischen den beteiligten Banken verarbeitet. Ziel ist es, Konto-zu-Konto-Überweisungen nahezu in Echtzeit zu ermöglichen und bestehende Zahlungsprozesse effizienter sowie kostengünstiger zu gestalten.

“Wir bewegen uns hin zu einem stärker vernetzten Finanzsystem, in dem Geld- und Vermögenstransaktionen in Echtzeit abgewickelt werden können, ohne das Vertrauen zu beeinträchtigen“, so Stijn Vander Straeten, CEO der Crypto Finance Group.

BaFin warnt vor betrügerischer Investment-Plattform

Die BaFin hat vor mehreren Websites gewarnt, darunter “investing in Pro“ sowie “bahnemanninvest.net“. Die Aufsicht weist darauf hin, dass der Betreiber nicht über die erforderliche Erlaubnis verfügt. Anleger sollten daher besonders vorsichtig sein und Angebote dieser Art genau prüfen.

Bitwise bringt Hyperliquid Staking ETP auf den Markt

Der Asset Manager Bitwise hat ein neues Staking-Produkt auf den Markt gebracht, das auf dem Token Hyperliquid basiert. Neben der Teilnahme an der Kursentwicklung können Investoren über das ETP auch Erträge aus dem Staking auf der Plattform generieren, ohne die Token selbst direkt halten oder verwalten zu müssen.

Ziel ist es, Investoren einen einfachen Zugang zu neuen Krypto-Strategien zu bieten, die über klassische Bitcoin- oder Ethereum-Investments hinausgehen.

“Der Bitwise Hyperliquid Staking ETP ist eine willkommene Ergänzung unseres wachsenden Angebots an europäischen Staking-ETPs. Hyperliquid hat sich insbesondere im Derivatehandel als bemerkenswerter On-Chain-Handelsplatz etabliert und vereint hohe Performance mit Transparenz”, sagt Bradley Duke, Geschäftsführer und Leiter Europa bei Bitwise.

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