Coinbase steht auf der einen Seite, die Bankenlobby auf der anderen. Doch während Brian Armstrong, der CEO der Krypto-Börse, offenbar einen Kompromiss anstrebt, teilt ein anderes Urgestein der Branche heftig gegen den Gesetzesentwurf aus.
“Alle neuen Krypto-Projekte beginnen als Wertpapier, nur die etablierten wie Cardano, Ethereum und XRP werden wahrscheinlich unter Bestandsschutz fallen”, kritisiert Charles Hoskinson. Seiner Einschätzung nach wäre das vor allem deshalb fatal, weil die Demokraten derzeit mit dem Argument werben würden, dass Krypto durchweg korrupt sei.
Sollten sie die nächsten Präsidentschaftswahlen gewinnen, könnte der Clarity Act zum Verhängnis für die Branche werden. Was der Cardano-Gründer befürchtet: “Anstatt dass ‘Scary Gary’ ohne Gesetze und ohne Rechtssicherheit in einem für uns günstigen Gericht die Würfel rollen lässt, haben sie jetzt HR 3633 ohne Schutz für Entwickler.”
Vorgesehen ist im Clarity Act unter anderem eine klare Abgrenzung zwischen “digitalen Rohstoffen” unter Aufsicht der CFTC und “digitalen Wertpapieren”, die künftig der SEC unterstehen würden. “Versteht ihr nicht, dass das für eine feindselige SEC ein verdammter feuchter Traum ist?”, fragt ein frustriert wirkender Hoskinson in einem Video auf X. Und ergänzt: “Wir müssen wohl ein Gesetz verabschieden, das schrecklicher Müll ist, und standardmäßig alles zu einem Wertpapier macht.”

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