Um den demografischen Wandel auszugleichen, seien im Schnitt rund 650 neue Auszubildende pro Jahr notwendig, sagte Verbandspräsident Alexis Gula der Deutschen Presse-Agentur. Diese Quote wurde im vergangenen Jahr deutlich überschritten. "Mehr geht natürlich immer."
Überzeugen will die Branche die jungen Menschen vor allem mit einer Vielzahl an beruflichen Qualifizierungsmöglichkeiten. Es gebe neben dem Erwerb der Fachhochschulreife die Möglichkeit eines dualen Studiums im Bereich erneuerbare Energien sowie die üblichen Meister- und Weiterbildungslehrgänge hieß es. Die Schornsteinfegerbezirke würden in Deutschland alle sieben Jahre ausgeschrieben. Entsprechend gut seien die Chancen, bereits in jungen Jahren als Selbstständiger einen davon zu übernehmen.
Das Schornsteinfeger-Handwerk will sich zudem stärker als Ansprechpartner rund um klimafreundliche Wärmesysteme positionieren. Der Bundesverband setzt sich deshalb bei der Politik dafür ein, als Branche alle Heizungsarten in Deutschland flächendeckend zu dokumentieren. Das sei bei den fossilen Wärmeerzeugern bereits der Fall, sagte Gaula. Die Branche will darüber hinaus auch elektrobasierte Heizungsarten wie die Wärmepumpe sowie die Fernwärme mit aufnehmen.
"Es macht einfach Sinn, unseren Auftrag zu erweitern und eine flächendeckende gebäudescharfe Datenaufnahme in die Hände der staatlich beliehenen Unternehmen zu legen", betonte Gaula./maa/DP/zb
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