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Scharfe Kritik wegen aufgeblähten Transaktionszahlen bei Solana

Nach ungewöhnlichen Bot-Aktivitäten steht Solana unter Beschuss. Warum ein Cardano-Entwickler jetzt heftig gegen SOL austeilt.
  • Glänzte Solana in den vergangenen Wochen mit einer Kurserholung, gibt es nun erneut Probleme mit der Blockchain. Wegen ungewöhnlicher Bot-Aktivitäten regt sich in der Krypto-Community Kritik am größten Ethereum-Herausforderer.
  • In einem X-Post behauptet der Cardano-Entwickler Dave, dass Solana Bots die Möglichkeit hätten, Nutzungsstatistiken aufzublähen. Daher sei ein Großteil des Transaktionsvolumens der “High Speed Blockchain” auf solche künstlichen Erhöhungen zurückzuführen.
  • “Die niedrigen Gebühren von Solana haben das ultimative Umfeld für einen ‘Fake it till you make it’-Ansatz geschaffen”, beklagt er. Ein einzelner Bot habe innerhalb von 30 Tagen beispielsweise 11 Millionen Transaktionen durchgeführt.
  • Besonders brisant: “Es ist in 99,95 Prozent der Fälle fehlgeschlagen.” Trotz der enormen Ausfallquote spiegele sich die Bot-Aktivität aber im Transaktionsvolumen der Solana-Historie wider.
  • Der Programmier geht davon aus, dass Solana die eigenen Nutzer mit solchen Zahlen irreführt, da die meisten Angaben zu “Transaktionen pro Sekunde” gefälscht sind. Die Skalierbarkeit von Solana könne mit den TPS-Daten nicht belegt werden.
  • Nicht alle Krypto-Fans stimmen mit der Kritik überein. Der X-Nutzer “marcryptonio” verteidigt Solana: “Sie bloaten nichts dauerhaft. Du hast keine Ahnung, wovon du sprichst. Dieser Bot ist tatsächlich effizient an der [SOL-]Preisfindung beteiligt.”
  • Solana handelt im Moment des Schreibens bei 204 US-Dollar, ein Kursverlust von 2,5 Prozent gegenüber dem Vortag. Auf Monatssicht steht der SOL-Kurs weiterhin 27 Prozent im Plus.
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