Am Freitag wurde im nordsächsischen Torgau der 80. Jahrestag des Aufeinandertreffens US-amerikanischer und sowjetischer Soldaten am Ende des Zweiten Weltkriegs begangen. Zu der Veranstaltung erschien auch Netschajew als offizieller Vertreter Russlands. Ein Rederecht hatte er bei der Kranzniederlegung nicht. Seine Teilnahme war vorab kontrovers diskutiert worden.
"Es ist auch eine geschichtliche Realität, dass es viele Menschen der Roten Armee waren, zwölf Millionen Soldatinnen und Soldaten der Roten Armee, die in diesem Zweiten Weltkrieg ihr Leben gelassen haben", sagte Kretschmer. Darunter seien sehr viele Russen gewesen, aber auch Ukrainer, Belarussen oder Georgier. "Es wäre schöner, angemessener, wenn auch Vertreter der Ukraine, Georgiens oder Belarus bei uns wären", sagte Kretschmer. "Dass sie nicht kommen, hat vermutlich mit der Anwesenheit des russischen Kollegen zu tun."/bz/DP/mis
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