MOSKAU (dpa-AFX) - Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat die Festnahme eines angeblich für die Ukraine kämpfenden schwedischen Staatsangehörigen gemeldet. Der Mann habe als Kommandeur einer Drohnen-Einheit an der Seite von Kiews Truppen gekämpft und sei beim illegalen Grenzübertritt im Gebiet Pskow im Westen Russlands festgenommen worden, teilte der FSB mit. Es gebe Dokumente, die seine Teilnahme an Kampfhandlungen gegen Russland bestätigten. Geprüft werde nun, ob er sich der Organisation terroristischer Handlungen schuldig gemacht habe, hieß es.
Für dich zusammengefasst:
Russland hat einen schwedischen Staatsbürger festgenommen.
Er soll als Kommandeur für die Ukraine gekämpft haben.
Die Festnahme erfolgte im Pskow-Gebiet beim Grenzübertritt.
Die russischen Geheimdienstangaben sind von unabhängiger Seite nicht überprüfbar. "Unter dem Vorwand, in die Reihen der russischen Streitkräfte einzutreten, reiste er in die Russische Föderation ein, um Sabotage- und Terroranschläge auf militärische Einrichtungen zu verüben", erklärte der FSB.
Der Mann soll demnach die Grenze von einem benachbarten Land unerlaubt überquert haben. Der Geheimdienst teilte nicht mit, welches Land gemeint ist. Das Gebiet Pskow hat Grenzen mit Belarus und den EU- und Nato-Mitgliedstaaten Estland und Lettland.
Der FSB meldet immer wieder die Festnahme von Verdächtigen, die im Auftrag ukrainischer oder westlicher Geheimdienste Anschläge oder Sabotageakte verübt oder geplant haben sollen. Die Behörde warnt zudem regelmäßig ihre eigenen Bürger davor, sich für Verbrechen gegen den russischen Staat anwerben zu lassen./mau/DP/mis
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