Nach dem überraschenden ukrainischen Vorstoß auf das Gebiet im vergangenen Sommer hat das russische Militär Ende April behauptet, Kursk sei "vollständig befreit". Kiew wies das allerdings zurück.
Nun schrieb der ukrainische Oberbefehlshaber Olexander Syrskyj in einem Facebook-Post: "Die Pufferzone, die die Verteidigungskräfte der Ukraine in den Grenzgebieten geschaffen haben, bleibt auch jetzt aktuell." Die seit neun Monaten andauernde Operation habe die meisten der gesetzten Ziele erreicht.
Am Morgen hatten russische Militärblogger von einem neuen Vorstoß kleinerer ukrainischer Einheiten auf das Gebiet Kursk nahe der Ortschaft Tjotkino berichtet. Offiziell wurden die Berichte bisher weder in Moskau noch in Kiew bestätigt.
Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als drei Jahren gegen eine russische Invasion. Als Teil ihres Abwehrkampfes greift sie auch Ziele in Russland an, dabei gibt es immer wieder Tote und Verletzte. Die Opfer und Schäden stehen in keinem Verhältnis zu den verheerenden Folgen des russischen Angriffskriegs auf ukrainischer Seite./ksr/DP/jha
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