- Wadephul trifft Gunnarsdóttir während Island-Zwischenstopp.
- Island und Grönland sind Nato-Mitglieder wie die USA.
- Wadephul wird am Montag von Rubio in Washington empfangen.
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Ebenso wie die USA und Deutschland sind Island und das offiziell zu Dänemark gehörende Grönland Mitglieder der Nato. Beim Gespräch von Wadephul mit Gunnarsdóttir dürfte auch die Sicherheit in der Arktisregion Thema sein.
Trump hat wiederholt mit der gewaltsamen Einnahme Grönlands gedroht. Dabei verwies er auf die strategische Bedeutung der Insel, eine zuletzt große Präsenz von russischen und chinesischen Schiffen in der Region - und auf die Bodenschätze Grönlands. Für Beunruhigung sorgen Trumps Äußerungen vor allem, weil er militärischen und wirtschaftlichen Zwang nicht ausschloss, um Kontrolle über Grönland erlangen. Die Insel ist zu vier Fünfteln mit Eis bedeckt und sechsmal so groß wie Deutschland.
Treffen mit Klingbeil beim Tankstopp
Als Wadephul in Reykjavik ankam, erwartete ihn auch Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) unten am Flugzeug. "Ist das hier Klingonien?", fragte der Außenminister gut gelaunt und scherzend. Die Flugzeuge der Flugbereitschaft der beiden Minister standen nebeneinander - Klingbeil ist ebenso auf einer Reise in die USA und hatte dort einen Tankstopp eingelegt. Wadephul verabschiedete Klingbeil mit einem Klaps und den Worten "Hau rein".
Wadephul am Montag bei Rubio in Washington
An diesem Montag wird Wadephul in der US-Hauptstadt Washington von seinem Kollegen Marco Rubio empfangen. Auch dabei dürften die Drohungen Trumps gegen Grönland eine wichtige Rolle spielen. Neben der transatlantischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik geht es bei dem Treffen vor dem Hintergrund der laufenden Beratungen über einen Waffenstillstand in der Ukraine auch um die weitere Unterstützung des vor knapp vier Jahren von Russland angegriffenen Landes./bk/DP/zb
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