- Wassyl Maljuk tritt als Leiter des SBU zurück.
- Jewgenij Chmara wird Interimschef des SBU.
- Selenskyj stellt den Sicherheitsapparat neu auf.
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Es brauche mehr ukrainische "asymmetrische Operationen" gegen Russland und mehr starke Ergebnisse bei der Vernichtung des Feinds, führte Selenskyj aus, ohne Details zu nennen, um welche Art Operationen es sich genau handelt. Darin sei Maljuk am stärksten, und das werde er auch weiterhin im SBU tun. Maljuk war seit Februar 2023 offiziell SBU-Chef. Schon 2022 leitete er den Geheimdienst vorübergehend, nachdem Selenskyj den damaligen Geheimdienstchef Iwan Bakanow entlassen hatte.
Per Dekret ordnete Selenskyj an, dass Jewgenij Chmara als Interimschef die SBU-Leitung übernimmt. Kurz nach seinem Post über sein Treffen mit Maljuk schrieb Selenskyj von einer Reihe weiterer Gespräche mit Vertretern aus dem ukrainischen Sicherheitsapparat. Der erste dieser Posts betraf Chmara, den Leiter des Zentrums für Spezialoperationen "A" des ukrainischen Geheimdienstes. Dabei ging es demnach auch um Entwicklungsmöglichkeiten des SBU und Spezialoperationen, die derzeit vorbereitet würden.
Ebenfalls am Montag ernannte Selenskyj die frühere kanadische Vize-Premierministerin Chrystia Freeland zur Beraterin für Wirtschaftsentwicklung, wie er in sozialen Medien mitteilte. Die frühere Journalistin stammt aus einer Familie ukrainischer Emigranten in Kanada.
Der ukrainische Präsident stellt derzeit den Sicherheits- und Verteidigungsapparat seines Landes personell teils neu auf. So ernannte er den bisherigen Militärgeheimdienstchef Kyrylo Budanow zum Chef seines Präsidentenamtes und kündigte einen Wechsel an der Spitze des Verteidigungsministeriums an. Der Vizeregierungschef und Minister für digitale Transformation, Mychajlo Fedorow, soll das Amt von Denys Schmyhal übernehmen, hatte Selenskyj gesagt. Schmyhal wiederum soll Energieminister werden. Das Parlament muss die Personalien bestätigen./ksr/DP/jha
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