Das rumänische Verfassungsgericht hatte eine Kandidatur Georgescus für das Präsidentenamt verboten. Er gilt als Sympathisant der Moskauer Führung.
Rumäniens neuer Staatspräsident, der liberalkonservative Proeuropäer Nicusor Dan, hat am Montag sein Amt angetreten. Dan hatte sich bei einer Stichwahl am 18. Mai gegen den Rechtspopulisten George Simion durchgesetzt. Simion berief sich in seinem Wahlkampf auf Georgescu als Mentor und Verbündeten und kündigte an, diesen im Fall eines Wahlsiegs an die Macht bringen zu wollen.
Staatsanwaltschaft ermittelt wegen faschistischer Propaganda
Rumäniens oberste Staatsanwaltschaft weitete ihre Ermittlungen gegen Georgescu aus. Demnach soll er zwei Tage vor der Endrunde der Präsidentenwahl in einer TV-Debatte faschistische Ideen geäußert und zu verstehen gegeben habe, dass er diese unterstütze. Wegen Verbreitung faschistischer Ideologie ermittelt die Staatsanwaltschaft schon seit Ende letzten Jahres gegen den Politiker, ebenso wegen intransparenter Finanzierung und weiterer regelwidriger Methoden seines Wahlkampfs. Georgescu hatte bei der später annullierten Präsidentenwahl vom 24. November 2024 die meisten Stimmen bekommen./kl/DP/stk
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