"Damit hat Friedrich Merz vielleicht sogar das Ende einer EU-freundlichen Tusk-Regierung eingeleitet und eben mit seiner Politik dafür gesorgt, dass weitere EU-Feinde an die Macht kommen", fügte Schwerdtner hinzu. "Damit macht Friedrich Merz, ob er das will oder nicht, am Ende europafeindliche Politik. Er stärkt die Feinde Europas."
Auch Grünen-Chefin Franziska Brantner warf die Frage auf, ob die Bundesregierung Nawrocki mit ihrer Politik gestärkt habe. Sie wies auf die verstärkten Grenzkontrollen und Gedankenspiele verschiedener Politiker zur Zukunft der deutsch-russischen Gaspipeline Nord Stream 2 hin. "Antieuropäisches Handeln" könnte auch anderswo "antieuropäische Kräfte stärken und vielleicht am Ende auch einen Unterschied machen".
Nawrocki hatte die Präsidentenwahl in Polen knapp gegen den proeuropäischen Kandidaten Rafal Trzaskowski gewonnen./vsr/DP/zb
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