- Ein russischer Luftangriff tötete mindestens 18 Menschen.
- Mehr als zehn Bomben wurden auf Komyschuwacha abgeworfen.
- Die Region Saporischschja ist häufig Ziel von Luftangriffen.
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Selenskyj erhob den Vorwurf eines gezielten Bombardements. "Russland konnte nicht entgangen sein, dass die in Komyschuwacha verbliebenen Einwohner jede Woche eben dort humanitäre Hilfe erhalten", schrieb der Präsident. Nach der humanitären Aktion von Oleschky in der Vorwoche habe es einen Moment gegeben, nach dem die nächsten Schritte einen möglichen Frieden hätten zeigen können. "Mit diesen Morden hat Russland ein absolut gegensätzliches Signal gegeben - Russland zählt auf weitere Morde", schrieb der Staatschef. Er forderte eine weltweite "starke und harte" Reaktion.
Die Siedlung wurde demnach mehrfach bombardiert. Insgesamt seien mehr als zehn Bomben abgeworfen worden. Eine schlug Selenskyj zufolge direkt in einem Luftschutzkeller ein. Komyschuwacha befindet sich etwa 25 Kilometer östlich von Saporischschja und ist gut ein Dutzend Kilometer von der Frontlinie entfernt.
Region Saporischschja regelmäßig Ziel von Gleitbombenangriffen
Die frontnahe Region Saporischschja ist seit Monaten immer wieder Ziel schwerer russischer vor allem Luftangriffe. Bei einem Angriff auf die Großstadt Saporischschja Mitte Oktober wurden 23 Menschen getötet, darunter vier Minderjährige. Selenskyj erhob danach Vorwürfe gegen Moskau.
Angriffe mit ballistischen Raketen, Drohnen und Gleitbomben galten auch immer wieder Lagergebäuden in der Region. Gleitbomben spielen dabei eine große Rolle. Sie werden von russischen Kampfflugzeugen aus großer Höhe und sicherer Entfernung zur ukrainischen Flugabwehr abgeworfen und gleiten dann per Satellitennavigation ins Ziel.
Die Ukraine wehrt sich seit Februar 2022 gegen eine großangelegte russische Invasion./ast/DP/men
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