Roger Ver entgeht Haftstrafe: "Bitcoin Jesus" zahlt 48 Millionen US-Dollar Strafe
Roger Ver kauft sich mit 48 Millionen US-Dollar von der US-Justiz frei. Und wird damit zum Symbol für Amerikas neuer Krypto-Haltung.
Der frühe Bitcoin-Investor und Bitcoin-Cash-Befürworter Roger Ver hat sich mit dem US-Justizministerium auf einen Vergleich über 48 Millionen US-Dollar geeinigt, um ein Verfahren wegen Steuerbetrugs beizulegen. Laut New York Times soll die Anklage fallengelassen werden, sofern Ver sämtliche Zahlungs- und Compliance-Auflagen erfüllt. Die gerichtliche Bestätigung steht noch aus.
Ver, der 2014 seine US-Staatsbürgerschaft aufgab, wurde beschuldigt, den Wert seines Bitcoin-Vermögens verschleiert zu haben, um Steuern zu umgehen. Er war 2024 in Spanien festgenommen worden und stand kurz vor der Auslieferung. Berichten zufolge zahlte Ver 600.000 US-Dollar an den Trump-Vertrauten Roger Stone und engagierte Anwälte aus Trumps Umfeld, um eine mildere Behandlung zu erreichen.
Der Fall markiert einen politischen Kurswechsel in den USA: Unter Präsident Donald Trump zeigen die Behörden zunehmend Nachsicht gegenüber prominenten Krypto-Figuren. So wurden bereits Verfahren gegen Coinbase eingestellt und Ross Ulbricht sowie die BitMEX-Gründer begnadigt.
Roger Ver, einst als “Bitcoin Jesus” bekannt, galt in den frühen Jahren der Krypto-Bewegung als einer der lautstärksten Evangelisten von Bitcoin. Später spaltete er die Community, als er sich zum Wortführer von Bitcoin Cash machte.
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