Robotik statt Chatbots: Nvidia und Alphabet starten den nächsten Coup
Nicolas Ebert
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Nicolas Ebert steht für kompakte Nachrichten mit einem sicheren Gespür für relevante Marktthemen. Nach über 6 Jahren für wallstreetONLINE und ariva.de im Einsatz fühlt sich der Berliner in der Finanzwelt wie zu Hause. Seine Inhalte reichen querbeet von Value-Titeln und den Märkten in Asien über die US Big-Techs bis hin zu aktuellen Top-Performern auf dem globalen Börsenparkett. So entstehen informative News, die Anlegern echten Halt geben.
Seit Anfang des Jahres legte der Kurs von Nvidia fast 20 Prozent zu. Auf Monatssicht steht jedoch ein kleines Minus. Sorgen über stärkeren Wettbewerb und dauerhaft hohe Chippreise belasten derzeit viele Halbleiterwerte.
Nun richtet sich der Blick auf Alphabet. Der Google-Mutterkonzern veröffentlicht seine Quartalszahlen nach Börsenschluss. Besonders wichtig sind die Aussagen zu den Investitionen in künstliche Intelligenz. Sie könnten Hinweise auf die künftige Nachfrage nach Nvidia-Chips liefern.
Gleichzeitig bauen Nvidia und Alphabet ihre Zusammenarbeit aus. Beide Konzerne unterstützen das deutsche Robotikunternehmen Microagi. Das Start-up hatte zuletzt 55 Millionen US-Dollar eingesammelt und will seine Arbeit an Robotern mit künstlicher Intelligenz beschleunigen.
Microagi nutzt die Google Cloud für die Entwicklung seiner Modelle. Die Roboter sollen ihre Umgebung erkennen und mit ihr interagieren. Für das Training greift das Unternehmen auf Nvidias Blackwell-Plattform zurück.
"Die Robotik entwickelt sich zu einem der anspruchsvollsten Einsatzbereiche für künstliche Intelligenz", sagte Tobias Halloran, Leiter KI-Startups von Nvidia in der EMEA-Region. Dafür seien große reale Datensätze, hohe Rechenleistung und eine umfassende technische Plattform nötig.
Für Nvidia-Anleger bleiben die Alphabet-Zahlen dennoch der wichtigste kurzfristige Impuls. Hohe Investitionen von Google könnten die zuletzt schwankende Aktie stützen.
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