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Rheinmetall-Aktie: Das war eine harte Woche für Anleger!

Trotz Kursrekorden bei den US-Konkurrenten gab es für Rheinmetall in dieser Woche kein Vorankommen. Jetzt richtet sich der Blick wieder zur Unterseite.
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US-Konkurrenten heben ab, Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) bleibt am Boden

Für Rheinmetall-Anleger geht eine enttäuschende Handelswoche zu Ende. Während US-Konkurrenten wie RTX und Lockheed Martin dank starker Quartalszahlen neue Kursrekorde verzeichneten, ging es für den Düsseldorfer Konzern 3 Prozent bergab.

Einerseits fehlte es mit Ausnahme über eine mögliche Zusammenarbeit mit OHB im Bereich Raumfahrt und Satellitentechnologie an positiven Katalysatoren für die Anteile. Andererseits sorgte der von Vladimir Putin zugesagt Verzicht, ukrainische Großstädte für eine Woche anzugreifen, für ein Entspannungssignal im Ukraine-Krieg und Gewinnmitnahmen.

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Die Underperformance lässt nichts Gutes erwarten

Aus technischer Perspektive ist die vergangene Woche ein Problem. Sie verschärft nicht nur die Top-Bildung der vorangegangenen beiden Wochen, sondern lässt im Chart auch eine große Schulter-Kopf-Schulter-Formation erkennen, welche zu einer nachhaltigen Trendwende und damit weiteren Verlusten führen könnte.

Chartbild der Rheinmetall-Aktie jetzt äußerst Top-lastig

Nach einer Schwächephase im März konnten die Käuferinnen und Käufer zum Jahreswechsel neuen Mut fassen und für eine kräftige Erholung in Richtung 2.000 Euro sorgen. Dabei wurden die gleitenden Durchschnitte als Unterstützungen zurückerobert. Das könnte in den kommenden Tagen noch wichtig werden.

Ein Angriff auf neue Allzeithochs scheiterte jedoch am Widerstand bei etwa 1.940 Euro. Hier liegt ein Verlaufshoch aus dem Mai vergangenen Jahres. Der Relative-Stärke-Index signalisierte nach dem Zwischensprint einen überkauften Zustand der Aktie. Auch das sorgte dafür, dass Rheinmetall die Puste ausging, bevor mit neuen Rekordnotierungen ein Kaufsignal hätte markiert werden können.

Kursziel 1.000 Euro? Eine mögliche Trendwende bringt das ins Spiel!

In den vergangenen Tagen hatte die Aktie mit Verlusten zu kämpfen. Dadurch ist ein weiteres Top entstanden, welches das dritte seiner Art darstellt. Damit liegt eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation als potenzielles Trendwende-Setup vor.

Noch sorgt der Unterstützungsbereich zwischen 1.700 und 1.750 Euro dafür, dass es soweit nicht kommen muss. Allerdings ist es im Trendstärkeindikator MACD zu einem Crossing gekommen, was den Momentumverlust des kurzfristigen Aufwärtstrends anzeigt. In der Vergangenheit sorgten Crossings im MACD für wochenlange Korrektur- und Konsolidierungsphasen.

Damit ist das Szenario eines Bruchs der aktuellen Unterstützungszone ein realistisches. Gelingt bei 1.750 Euro keine unmittelbare Gegenbewegung, muss mit einem Abrutschen des Kurses bis 1.500 Euro gerechnet werden. Fällt der Kurs auch darunter, wäre eine nachhaltige Trendwende kaum zu verhindern. Das neue Kursziel hieße dann 1.000 Euro.

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Fazit: Die Ausgangslage dürfte unverändert schwierig bleiben

Mit Blick auf die Bewertung ist die Aktie noch immer enorm teuer insbesondere im Vergleich zur nicht minder wachstumsstarken US-Konkurrenz. Für 2026 wird bereits ein KGVe von 42,3 abgerufen. Selbst das 2027er-KGV liegt mit 27,8 deutlich über dem für dieses Jahr erwarteten Branchenmittel von 21,5.

Selbst bei einer Korrektur von 30 oder 40 Prozent, was gleichbedeutend mit einem Aufsetzen bei 1.000 Euro wäre, läge das Gewinnvielfache von Rheinmetall noch über dem Branchendurchschnitt. Das verdeutlicht die hohen Risiken der Aktie auf dem aktuellen Kurs- und Bewertungsniveau.

Die in dieser Woche zu beobachtende Underperformance gegenüber US-Konkurrenten dürfte daher kurz- und mittelfristig in die Verlängerung gehen.

Autor: ARIVA.DE Redaktion/Max Gross


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