- 1.000 Beamte durchsuchen 82 Räumlichkeiten.
- Die Razzia betrifft eine kriminelle Vereinigung.
- Vermögensarreste von 6,3 Millionen Euro wurden vollstreckt.
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Zehn von ihnen werde zur Last gelegt, sich zu einer kriminellen Vereinigung zusammengetan und verschiedene Straftaten begangen zu haben. So sollen sie durch Einrichtung eines Schattenbankwesens gegen Provision mehrere hundert Millionen Euro ins außereuropäische Ausland - vor allem China - transferiert und Gelder gewaschen haben.
Mehrere Vorwürfe
Außerdem soll durch das Schreiben sogenannter "Abdeckrechnungen" im hohen zweistelligen Millionenbereich Beihilfe zum Vorenthalten von Arbeitsentgelt geleistet worden sein. Hinzu kommt der Vorwurf, über Scheinfirmen 41 Kraftfahrzeuge im Wert von ca. 1,85 Millionen Euro angemietet und diese unterschlagen zu haben. Die zehn Hauptbeschuldigten sollen zudem durch die Finanzierung von Logistikdienstleistungen Beihilfe zum Drogenhandel in nicht geringer Menge geleistet haben.
Beteiligt an der Razzia waren Beamte des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main, der Steuerfahndungsstelle des Finanzamtes Frankfurt sowie des Hauptzollamtes Rosenheim (Bayern) im Auftrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt.
Im Zuge der Durchsuchungen, an der auch zahlreiche Spezialkräfte der Polizei teilnahmen, seien Vermögensarreste in Höhe von ca. 6,3 Millionen Euro vollstreckt und diverse scharfe Schusswaffen sowie Goldbarren und hohe Bargeldbeträge sichergestellt worden. Der Razzia mit Schwerpunkt im Rhein-Main-Gebiet seien umfangreiche verdeckte Ermittlungen über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr vorausgegangen./csc/DP/stw
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