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Raketenattacken auf Haifa - Luftangriffe im Südwesten Irans

TEHERAN (dpa-AFX) - Eine Woche nach Kriegsbeginn reißen die gegenseitigen Angriffe der mehr als 1.000 Kilometer voneinander entfernten Erzfeinde Israel und Iran nicht ab. In der israelischen Mittelmeerstadt Haifa wurden nach iranischem Raketenbeschuss zahlreiche Verletzte registriert. Auch aus Irans Hauptstadt Teheran und dem Südwesten des Landes wurden Angriffe gemeldet.

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Die Flagge des Iran.
Quelle: - pixabay.com:

Viele Verletzte in Haifa - auch Moschee getroffen

Laut dem israelischen Rettungsdienst Magen David Adom wurden bei der Attacke auf Haifa mindestens 23 Menschen verletzt, drei von ihnen schwer. Eine Klinik in Haifa teilte mit, sie habe nach dem Raketeneinschlag in der Stadt 19 Verletzte aufgenommen, darunter zwei Schwerverletzte. Ein Sanitäter von Magen David Adom berichtete von großer Zerstörung auf den Straßen beim Einschlagsort.

Israels Außenminister Gideon Saar teilte mit, in Haifa sei auch eine Moschee getroffen worden. Dabei seien Geistliche, die sich in dem Gotteshaus aufgehalten hätten, verletzt worden. Ein von Saar veröffentlichtes Video soll Schäden in dem Gebäude zeigen.

Irans Revolutionsgarden, die Elitestreitmacht des Landes, sprach derweil von israelischen Angriffen auf militärische Ziele, Einrichtungen der Rüstungsindustrie, Kontrollzentren sowie die Luftwaffenstützpunkte Nevatim und Hatzerim. Ob diese Ziele tatsächlich getroffen wurden, lässt sich derzeit unabhängig nicht bestätigen.

Israelischer Angriff in iranischer Hafenstadt Buschehr

Unterdessen meldeten iranische Medien einen israelischen Angriff auf die Hafenstadt Buschehr. In der Großstadt am Persischen Golf sei die Luftabwehr aktiviert worden, berichtete das iranische Nachrichtenportal "Ruydad24". Informationen zum Ziel des Angriffs waren zunächst nicht bekannt. In den sozialen Medien berichteten Nutzer über einen Angriff auf eine Luftwaffenbasis am Flughafen in Buschehr. In der Hafenstadt befindet sich das einzige Atomkraftwerk Irans.

Israel hat iranischen Berichten zufolge am frühen Morgen eine Klinik in der Hauptstadt Teheran durch Raketen beschädigt. Damit wurden Berichten zufolge seit Kriegsbeginn bereits drei Krankenhäuser getroffen. Einwohner berichteten zudem von schweren Explosionen in der Nacht.

Geheimdienst: Europäer im Iran verhaftet

Irans Geheimdienst hat im Südwesten des Landes nach eigenen Angaben einen Europäer festgenommen. Die Person sei in der Provinz Kohgiluje und Bojer Ahmad aufgespürt worden, berichtete die mit den Revolutionsgarden verbundene Nachrichtenagentur Tasnim. Zur Nationalität und Identität gab es zunächst keine Informationen. Sicherheitsdienste warfen der Person vor, "unter dem Vorwand des Tourismus", sensible Informationen zu sammeln. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig verifizieren./arb/DP/nas

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