Anlass für die Analyse war die Vorstellung des zweiten Konjunkturberichts durch das RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung. Die Konjunkturforscher rechnen für das laufende Jahr mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung in NRW um 0,1 Prozent. "Hohe Energiepreise und der internationale Wettbewerbsdruck belasten die Industrie weiterhin, doch sie gewinnt zunehmend an Stabilität", so das RWI. Im Februar hatten die Forscher noch ein Wachstum des NRW-Bruttoinlandsprodukts von 0,3 Prozent vorhergesagt.
RWI rechnet 2026 mit 1,5 Prozent Wirtschaftswachstum
2026 soll das Wachstum stärker ausfallen. Das RWI rechnet für Nordrhein-Westfalen wie für ganz Deutschland mit einem Plus von insgesamt 1,5 Prozent. "Dabei dürfte auch das Sondervermögen der Bundesregierung spürbare Impulse setzen, die dazu beitragen, die Wirtschaftsleistung auszuweiten", so die Forscher.
NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) unterstrich ihre Forderung an die Bundesregierung, für wettbewerbsfähige Energiepreise zu sorgen. "Der Ausbau der Erneuerbaren bringt uns voran, aber ohne einen befristeten Brückenstrompreis und eine verlässliche Kraftwerksstrategie riskieren wir, den Aufschwung auszubremsen", erklärte die Ministerin.
Das RWI erstellt im Auftrag des NRW-Wirtschaftsministeriums jährlich drei Konjunkturberichte./tob/DP/zb
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