Stablecoins und Tokenisierung gewinnen an Relevanz, da Bitcoin an Momentum verloren hat und bei nur noch rund 62.500 US-Dollar notiert. Stablecoins gelten als Brücke in den traditionellen Zahlungsverkehr. Tokenisierte Aktien und Wertpapiere könnten wiederum klassische Kapitalmärkte stärker mit Blockchain-Infrastruktur verbinden.
Hougan verweist darauf, dass sich inzwischen auch führende Vertreter aus Finanzwelt und Regulierung regelmäßig zu diesen Themen äußern, darunter SEC-Chef Paul Atkins, Goldman-Sachs-Chef David Solomon und BlackRock-Chef Larry Fink. Das verstärke bei Investoren den Eindruck, dass Stablecoins und Tokenisierung nicht mehr nur Krypto-Nischenthemen sind.
Für Hougan könnten neue Produkte und neue Anlegergruppen den nächsten Krypto-Zyklus prägen. Das Kapital institutioneller Investoren dürfte dabei nicht zwingend zuerst in Bitcoin fließen, sondern in Bereiche rund um Stablecoins, Tokenisierung und Blockchain-Infrastruktur.
In seinen Gesprächen wurden unter anderem Ethereum, Solana, Canton, Chainlink, Avalanche und Hyperliquid genannt. Auch Unternehmen wie Figure, Circle und Coinbase könnten profitieren. Für den Krypto-Markt wäre das ein wichtiger Stimmungswechsel: weg von der reinen Bitcoin-Erzählung, hin zu Anwendungen mit direktem Bezug zu Zahlungsverkehr und Kapitalmärkten.
CryptoQuant nannte währenddessen jüngst eine Kursmarke für den möglichen Boden bei Bitcoin.
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